Meine erste Ü30-Party – mit U30 – und warum ich hin und weg bin


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Am vergangenen Samstag war es so weit: Auf Empfehlung besuchte ich mit U30 meine erste Ü30-Party – aber nicht einfach irgendeine, sondern Deutschlands erfolgreichste! Was das Event so besonders macht und warum ich beim nächsten Mal garantiert wieder dabei bin, verrate ich dir hier.

Ich bin kein Party-Mensch im Sinne von klassischen Clubs und Großraumdiskotheken. Wenn ich mich recht erinnere, besuchte ich eines von beiden das letzte Mal vor etwa drei Jahren – in Berlin, wo ich nun auch schon ein kleines Weilchen länger lebe. Damals lockte mich eine Motto-Party mit Musik aus den 80ern und 90ern – I love it! Die Songs beider Jahrzehnte mussten sich allerdings einen einzigen Floor teilen, von Discofox war weit und breit nichts zu sehen und am Einlass wurde das Publikum in eine dem Club entsprechende Richtung geformt. Schade.

Es wurde höchste Zeit!

Wo da jetzt das Problem liegt, wird sich an dieser Stelle vielleicht der ein oder andere fragen – schließlich hat die Hauptstadt ja wohl für jedes Klientel entsprechende Locations zu bieten. Hat sie? Ich bin mir fast sicher, dass sie die Art von Ü30-Party, die ich am vergangenen Samstag besucht habe, nicht auf Lager hat. Sowas hatte ich zuvor noch nicht erlebt – und es wurde höchste Zeit!

„Suberg’s Ü30-Party“ im Maritim Hotel Magdeburg

Ü30-Party Magdeburg Maritim Hotel
Die Hotelhalle des Maritim Magdeburg erinnert an das Innere eines Kreuzfahrtschiffs. (Bild: JUNOTICE/Judith Heine)

Es war mal wieder so weit, ich hatte Lust zu feiern. Diesmal sollte es aber das volle Programm sein: eine Mischung aus Electro, House, Charts sowie Oldies und Schlager, zu denen auch mal der Discofox ausgepackt werden kann – verteilt auf mehrere Floors und an nur einem einzigen Abend, so lautete mein Wunsch. Klingt wie die berühmte eierlegende Wollmilchsau, ich weiß. Aber, was soll ich sagen? Aus meinem Freundeskreis in der Heimat kam prompt ein Vorschlag, der auf diese kunterbunte Mischung noch einen draufsetzen sollte: „Suberg’s Ü30-Party“ im Maritim Hotel Magdeburg! Zweimal im Jahr, im Februar und November, öffnet das Hotel als einer von mehreren Veranstaltungsstandorten in ganz Deutschland für das Event seine Pforten.

Am 15. Februar 2020 sollte die nächste Party steigen – diesmal auch mit mir! Und ich dachte wirklich, bestens vorbereitet zu sein: Mit tanzbaren Schuhen und einer kleineren Gruppe von Freunden im Schlepptau machte ich mich unweit meines Heimatortes auf den Weg in die Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt. Für den Fall, dass man es mit dem Alter vielleicht ganz genau nehmen würde, hatte ich auch meinen Perso dabei – auf Suberg’s Ü30-Party wird ab 27 Jahren Einlass gewährt. Kostenpunkt: 14 Euro pro Person im Vorverkauf, 15 Euro an der Abendkasse. Wie der Zufall es wollte, bot uns im Foyer ein Herr seine bereits gekauften Karten für 10 Euro pro Person an – und der Abend sollte genau so weitergehen!

Tipp: Suberg’s Ü30-Party findet an 18 weiteren Orten statt – darunter der CongressPark Wolfsburg, das Kulturhaus Leuna und die Westfalenhalle Dortmund. >> Mehr Infos

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Die Atmosphäre: Ich hatte ja keine Ahnung!

Ich kann mich nicht erinnern, im Voraus des Abends länger darüber nachgedacht zu haben, was oder wer genau mich auf dieser Ü30-Party erwarten würde. Schließlich sagt der Event-Titel ja schon alles: Musik für Leute über 30. Rückblickend hatte ich naiverweise wohl doch ein eher enger gefasstes Bild vom Publikum des Abends. Das wurde mir schlagartig klar, als ich mir beim Einlass meinen Stempel abholte und einen ersten Blick in die Runde warf: feierfreudige Frauen und Männer bis ins hohe Alter! Ü30 ist eben auch Ü40, 50, 60, 70 – und sie waren alle vertreten! Ein Anblick, der sofort Erinnerungen weckte und mein Herz vor Freude höher schlagen ließ:

In der ländlichen Region meiner Großeltern feierte ich während meiner Teenager-Tage so einige Feten in den Tanzsälen der Umgebungen gemeinsam mit allen Generationen der umliegenden Gemeinden. Nicht selten besuchten meine Eltern, meine Freunde und ich dieselbe Veranstaltung – und jedes Mal aufs Neue wurde der Abend zu einem generationsübergreifenden Fest! Auf Suberg’s Ü30-Party brauchte ich ein paar Minuten, Blickkontakte und Runden durch die einzelnen Säle, um sicherzugehen, dass mein erster Eindruck mich nicht täuschte: Im Martim Hotel herrschte eine ähnlich harmonische Stimmung wie einst in den Sälen der Dörfer – mit dem Unterschied, dass damals nahezu jeder jeden kannte und an dem Abend in Magdeburg größtenteils wildfremde Menschen aufeinandertrafen.

Ü30-Party Magdeburg Maritim Hotel
Auf dem Chartbreaker-Dancefloor kamen die meisten Generationen zusammen. (Bild: JUNOTICE/Judith Heine)

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Feierlaune, Respekt und Anstand auf ganzer Linie – das trug dazu bei

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Die Ü30-Party-Besucher

Bis auf ein, zwei nicht weiter erwähnenswerte Ausnahmen war ich an diesem Abend von durchweg fröhlichen – zumindest aber friedlichen Menschen umgeben. Es gab weder nach außen sichtbares Konkurrenzdenken noch kam es zu Handgreiflichkeiten, was leider ab einer bestimmten Uhrzeit mit genügend Alkohol im Blut nicht gänzlich auszuschließen ist. Sogar das ganze Gegenteil war der Fall: Euphorisiert vom Rahmen des Events grinste ich die liebe lange Nacht vor mich hin und wurde von Frau wie Mann ganz unterschiedlichen Alters im Gegenzug meist ebenso mit einem Lächeln beschenkt. Die gute Stimmung war den meisten von uns ins Gesicht geschrieben und ließ einander schnell ins Gespräch kommen, ehe es wieder zurück auf die Tanzfläche ging. Es mag überzogen klingen, aber ich war dabei, um es besser zu wissen: An diesem Abend feierten wir spürbar alle gemeinsam das Leben!

Einer meiner Freunde fand für die entspannte Atmosphäre schnell eine Begründung: der Altersdurchschnitt der Party-Besucher. Heutzutage würde erst mit zunehmendem Alter mehr Respekt vor dem Gegenüber herrschen und weniger Aggression mitschwingen – ich fürchte, dass er damit leider recht hat. Das Verhalten der Ü30-Party-Besucher an diesem Abend sprach jedenfalls dafür. Zu dieser vorgerückten Stunde – wir hatten es zu diesem Zeitpunkt bereits kurz nach ein Uhr – war es auf so manch anderer Party mit U30-Klientel in der Vergangenheit erfahrungsgemäß bereits mit einigen Hitzköpfen durchgegangen.

Ich glaube zudem, dass auch eine gewisse Synergie zu dem durchweg harmonischen Verlauf des Events beigetragen hat. Immerhin traf hier unter anderem „alte Schule“ und „die Jugend von heute“ zusammen – die einen wollen zeigen, dass sie immer noch am besten wissen, wo der Hase langläuft und die anderen wollen erstere davon überzeugen, dass sie ihnen in nichts nachstehen.

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Das Maritim Hotel als Location

Das Mitten in der Altstadt von Magdeburg gelegene Maritim Hotel gilt innerhalb der Stadt und darüber hinaus als ein äußerst stilvoller Veranstaltungsort. Es bietet in der Region eine gewisse Exklusivität, die sich mit Blick auf Suberg’s Ü30-Party auch in dem Preis von 14 bzw. 15 Euro für eine Karte widerspiegelt. Ein immer noch verhältnismäßig erschwinglicher Eintrittspreis, bedenkt man, welches Ambiente einem während der Veranstaltung geboten wird. Nicht nur, dass man beim Einlass die Tür aufgehalten bekommt. Bereits beim Betreten des Hotels hinterlässt seine 32 Meter hohe, lichtdurchflutete Halle einen bleibenden Eindruck. Neben einer Bar in jedem Saal und vier weiteren in der Hotelhalle steht in letzterer auch ein Büfett für den Hunger zwischendurch bereit. Zudem herrscht zwar Selbstbedienung, die ganze Nacht sorgen jedoch aufmerksame Kellner in weißen Hemden in der gesamten Location für eine gleichbleibend einladende Optik.

Den Eintrittspreis muss man aber auch erst einmal aufbringen wollen. Sicher ebenso ein Grund, der dazu beitrug, dass die Veranstaltung zwar gut besucht, aber nicht zu überfüllt war. Für Getränke und Speisen wurden gängige Party-Preise verlangt – z. B. 2,50 Euro für ein Biermixgetränk, 5 Euro für einen Red Bull.

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Die Exklusivität der Veranstaltung

Noch während der Ü30-Party wünschte ich mir, dass es diese Veranstaltung im Maritim Hotel Magdeburg viel öfter gäbe als nur zweimal im Jahr. Mittlerweile bin ich jedoch der Meinung, dass genau diese Exklusivität ebenfalls dazu beitrug, dass unser Abend zu dem wurde, was er war: ein Fest der Generationen! Vielleicht könnte man neben den Veranstaltungen im Februar und November noch über eine weitere Party im Sommer nachdenken. Jedes weitere Event würde dann aber aufgrund der Häufigkeit generationenübergreifend vermutlich an Reiz einbüßen und das so breite Ü30-Publikum zu Ungunsten des Altersdurchschnitts schmälern.

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Floors für unterschiedliche Geschmäcker

Drei seiner Säle und die Piano Lounge funktioniert das Maritim Hotel Magdeburg zweimal jährlich für Suberg’s Ü30-Party zur Tanzfläche um. Auf jedem der vier Floors dominiert ein Genre – Clubsounds, Chartbreaker, Discofox und Oldie-Hits. Bei der Gestaltung der Säle und Bühnenkulisse haben sich die Veranstalter ordentlich was einfallen lassen. So wurden zum Beispiel hinter und neben dem DJ-Pult des Chartbreaker-Floors übergroße Ventilatoren aufgestellt und farbig beleuchtet, über der Tanzfläche sorgten zwei sich kreuzende Traversenbögen für Lichteffekte. Musikalisch hielt jeder Floor, was er versprach. Lediglich die Chartbreaker-DJ’s könnten darüber nachdenken, ob sie künftig nicht doch lieber einen weniger krassen Genre-Wechsel vom einen auf den anderen Song vornehmen wollen – das Publikum wird es ihnen danken.

Ü30-Party Magdeburg Maritim Hotel
Die Besucher des Discofox-Floors konnten regenbogenfarbene Installationen auf der Bühne des DJ’s bewundern, die Regenschirmen nachempfunden waren. (Bild: JUNOTICE/Judith Heine)

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Tipps für deinen Besuch auf Suberg’s Ü30-Party in Magdeburg

Die nächste Ü30-Party im Maritim Hotel Magdeburg findet am Samstag, den 21. November 2020, statt. Bist du dabei? Die besten Tipps für deinen Besuch findest du hier:

  • Tickets erhältst du im Vorverkauf für 14 Euro und an der Abendkasse für 15 Euro pro Person (Stand Februar 2020). Ein Euro ist immer noch ein Euro – vielleicht bietet aber jemand am Veranstaltungsabend seine Karten vor Ort vergünstigt an. Wir hatten das Glück und zahlten nur 10 Euro pro Ticket.
  • Einlass wird ab 27 Jahren gewährt. Das Event beginnt bereits um 21 Uhr, wir schlugen gegen 23 Uhr auf und wurden von einer bereits gut gefüllten Location begrüßt. Wie versprochen, ging die Musik auf dem letzten Floor nicht vor 5 Uhr aus.
  • Die Garderobe kostet 1 Euro pro Kleidungsstück. Falls du mit dem Auto anreist und in Event-Nähe parkst, kannst du auch hier etwas sparen.
  • Parken kannst du am besten in der Bahnhofstraße (Werktags ab 20 Uhr kostenfrei) oder auf dem Parkplatz Ecke Bahnhofstraße/Hasselbachstraße (1 Euro pro Stunde).
  • Bezahlung: Während des Abends kannst du nur mit Wertmarken zahlen, die du in der Hotelhalle kaufen kannst. Neben den Bars in den Sälen sowie in der Hotelhalle steht in letzterer auch ein Büfett für den Hunger zwischendurch bereit.
  • Übernachtung: Das Maritim Hotel Magdeburg bietet zu Suberg’s Ü30-Party eine „Party and Sleep“-Option zum Vorzugspreis an (99 Euro im Classic Doppelzimmer bzw. 79 Euro im Classic Einzelzimmer jeweils inkl. Frühstück, Nutzung von Pool und Fitnessbereich). >> Mehr Infos

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Mit U30 bin ich immer noch hin und weg von Suberg’s Ü30-Party in Magdeburg, die ich nicht umsonst bis zur letzten Minute ausgekostet habe. Mit ihrem Slogan „Mehr als eine Party“ hielt die Veranstaltung tatsächlich, was sie verspricht: Gruppen, Paare sowie Singles diverser Generationen über 30 feierten und tanzten an diesem Abend eine ganze Nacht lang gemeinsam in stilvollem Ambiente und entspannter Atmosphäre – einfach genial! Ich komme wieder – was ist mit dir?

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