Abwechslungsreich: Der schönste Wanderweg für eine Wanderung auf dem Havelhöhenweg


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Den schönsten Wanderweg für eine Wanderung auf dem Havelhöhenweg entlang der Havelchaussee von Pichelsberg bis Berlin-Wannsee findest du hier – Tipps für Anfahrt, Verpflegung und Badestellen inklusive.

Für eine neue, kleine Entdeckungsreise durch Berlin bin ich diesmal auf den im Grunewald startenden Havelhöhenweg aufmerksam geworden. Gleich zu Beginn darf dabei nicht unerwähnt bleiben, dass sich nicht der gesamte Weg in luftigen Höhen entlang des östlichen Havelufers schlängelt. Damit dir keiner der schönsten Orte auf dem Havelhöhenweg entgeht, kannst du dich an meiner Wanderroute orientieren.

Havelhöhenweg während Corona

Während des Corona-Lockdown wurde der Havelhöhenweg in der Google-Suche zeitweise als „Geschlossen“ gekennzeichnet. Der Wanderweg war und ist jedoch nach wie vor uneingeschränkt begehbar. Lediglich die Gastronomiebetriebe entlang der Strecke blieben und sind zum Teil immer noch geschlossen.

Die schönste Wanderung auf dem Havelhöhenweg

Tatsächlich beginnt der rund 10 Kilometer lange Havelhöhenweg entgegen seines Namens nicht erst in der Höhe, sondern bereits am flachen Havelufer kurz hinter dem Stößensee. Für eine aussichtsreiche Wanderung auf dem Havelhöhenweg aus Richtung Pichelsberg und entlang der örtlichen Gewässer visierst du am besten zunächst die Havelchaussee an – der erste Punkt auf unserer etwa 18 Kilometer langen Wanderroute bis Berlin-Wannsee.

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Startpunkt Pichelsberg: Havelchaussee – Stößenseebrücke

Havelhöhenweg Stößenseebrücke
Von der Stößenseebrücke führt eine Treppe hinunter zur Havelchaussee. (Bild: Martin Koch/Judith Heine)

Ob du nun mit der Bahn oder dem Auto nach Pichelsberg anreist: Sobald du dich weiter zu Fuß fortbewegst, ist dein erstes Ziel die Havelchaussee, von welcher der Havelhöhenweg später abgeht. Wählst du den Fußweg vom Bahnhof über die Angerburger Allee, unterwanderst du dabei die Stößenseebrücke. Ziehst du die Strecke über die vielbefahrene Heerstraße vor, kannst du die Brücke zunächst von oben betrachten – an ihr entlang führt dich eine Treppe hinunter zur Havelchaussee.

Die denkmalgeschützte Stahl-Fachwerkbrücke aus den Jahren 1908/1909 verbindet über die Havelchaussee und den Stößensee hinweg den Ortsteil Westend im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf mit dem Spandauer Ortsteil Wilhelmstadt.

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Der See an der Havelchaussee: Stößensee

Havelhöhenweg Stößensee
Der Stößensee wird von den Anlegestellen und Bootshäusern zahlreicher Segel-Vereine sowie Yacht- und Ruder-Clubs umringt. (Bild: JUNOTICE/Judith Heine)

Sobald du die Stößenseebrücke hinter dir gelassen hast, bekommst du rechts von dir einen ersten wunderschönen Blick auf den Südtteil des Stößensees. Mit dem Bau der Stößenseebrücke wurde der See durch eine Dammaufschüttung nahezu zweigeteilt. Eine Verbindung zum kleineren, nördlichen Teil des Sees schafft heute nur noch eine offengehaltene Schifffahrtsrinne. Bei unserer Wanderung in Richtung Havelhöhenweg herrschte hier reges Treiben: Bei strahlendem Sonnenschein machten sich gleich mehrere Schiffe und Kanuten von den zahlreichen Anlegestellen ringsum das Gewässer auf den Weg in Richtung Havel, in die der Stößensee mündet. Der See gilt deshalb auch als Havelaltarm.

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Einstieg in den Havelhöhenweg „Am Postfenn“

Havelhöhenweg Am Postfenn
Blick vom Ostufer der Havel auf den Stößensee, rechts das Schiffsrestaurant „Alte Liebe“ (Bild: JUNOTICE/Judith Heine)

Setze deine Wanderung entlang des Stößensees auf der Havelchaussee bis zur Ecke „Am Postfenn“ fort. Am rechten Straßenrand solltest du nun auf Wegweiser zum Schiffsrestaurant „Alte Liebe“ treffen. Folge ihnen, um auf den Havelhöhenweg einzubiegen.

Tipp: Wenn du deine Wanderung lieber gleich hier am Startpunkt des Havelhöhenwegs beginnen möchtest, kannst du die Haltestelle Am Postfenn mit dem Bus der Linie 218 direkt anfahren.

Spätestens an dieser Stelle ist das Gewässer entlang deines Weges gen Süden nun auch nicht mehr als Stößensee zu bezeichnen: Ab jetzt wanderst du entlang der Havel – und die hat so einiges zu bieten. So solltest du dir unter anderem einen Moment nehmen, um einen – wenn auch entfernten – Blick in Richtung der Havelbucht Scharfe Lanke zu werfen.

Havelhöhenweg Am Postfenn
Blick auf die Havel in Richtung Havelbucht Scharfe Lanke (Bild: JUNOTICE/Judith Heine)

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Landzunge Schildhorn

Havelhöhenweg Landzunge Schildhorn
Von der Spitze der Landzunge Schildhorn kannst du einen entfernten Blick auf die Schneise zum Pichelssee erhaschen. (Bild: JUNOTICE/Judith Heine)

Das nächste feine Plätzchen bei deiner Wanderung auf dem Havelhöhenweg ist die Landzunge Schildhorn. Orientiere dich weiterhin am Ufer, die „Straße am Schildhorn“ führt dich entlang eines kleinen Rondells. Halte dich hier rechts, um – am Seehotel Grunewald vorbei – ebenfalls nach rechts auf die Landzunge einzubiegen.

An der Spitze der Landzunge findest du die idyllische Badestelle Schildhorn, in deren unmittelbarer Nähe sich eine Wasserrettungsstation der DLRG befindet. Aber nicht nur für Sicherheit beim Schwimmen ist gesorgt, sondern auch für einen ansehnlichen Ausblick: Von hier aus lässt sich ein entfernter Blick auf die direkt gegenüber gelegenen Schneise zum Pichelssee werfen.

Bevor du dich zum nächsten Ort aufmachst, kannst du auf der Rücktour deines Rundwegs auf der Landzunge noch dem Schildhorn-Denkmal einen Besuch abstatten. Das Kreuz zu Schildhorn wurde 1845 nach Bleistiftskizzen Friedrich Wilhelms IV. von Preußen entworfen und soll an die Gründung und Christianisierung der Mark Brandenburg 1157 erinnern.

Tipp für Eltern: Du bist mit deinen Kindern unterwegs? Dann könnte der Spielplatz Grunewald die perfekte Umgebung für einen kleinen Zwischenstopp auf eurem Wanderweg sein.

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Lieper Bucht

Havelhöhenweg Lieper Bucht
Lieper Bucht mit Blick auf die Insel Lindwerder (Links) und die Havel (Bild: JUNOTICE/Judith Heine)

Von der Landzunge Schildhorn geht es weiter in Richtung Lieper Bucht. Auf diesem Weg kommst du geradewegs am Kuhhorn Badestrand vorbei, eine weitere Möglichkeit für eine kurze Rast. Aber auch die Lieper Bucht selbst lädt gleich an mehreren Badestellen zum Verweilen ein, eine weitere Wasserrettungsstation der DLRG hat hier ebenfalls ihren Sitz. Während unserer Wanderung auf dem Havelhöhenweg schipperten in der Bucht besonders viele Schiffe, auf deren Decks es sich viele Bootsbesitzer zum Sonnenbaden gemütlich gemacht hatten.

Tipp: Je nachdem, wie viel Zeit und Ausdauer du mitbringst, kannst du zwischen dem Kuhhorn Badestrand und der Lieper Bucht noch einen Abstecher zum Grunewaldturm unternehmen. Bist du auf den Havelhöhenweg laufend mit ihm auf gleicher Höhe, trennen euch nur etwa 10 Gehminuten. Die Aussicht vom Turm sei lohnenswert, allerdings soll für diese auch Eintritt verlangt werden.

Havelhöhenweg Lieper Bucht
Blick auf die Lieper Bucht, links die Wasserrettungsstation der DLRG (Bild: JUNOTICE/Judith Heine)

Havelhöhenweg Lieper Bucht
Der Havelhöhenweg entlang der Lieper Bucht (Bild: JUNOTICE/Judith Heine)

Havelhöhenweg Lieper Bucht
Ein Sonnebad in der Lieper Bucht scheint bei vielen Bootsbesitzern hoch im Kurs. (Bild: JUNOTICE/Judith Heine)

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Steilufer der Havel

Havelhöhenweg Steilufer
Der Havelhöhenweg schlängelt sich geradezu durch die Landschaft. (Bild: JUNOTICE/Judith Heine)

An diesem Punkt geht es vom Haveluferweg wortwörtlich endlich in die Höhe. Aber nur, wenn du jetzt den richtigen Abzweig nimmst – also aufgepasst: Der Havelhöhenweg führt dich hinter der ausgewiesenen Badestelle Lieper Bucht geradwegs auf einen größeren Parkplatz. Nimm hier die reguläre Ausfahrt für Autos und überquere an dieser Stelle die Havelchaussee, um in das gegenüberliegende Waldgebiet zu gelangen. Ein steinerner Wegweiser schickt dich an der darauf folgenden Wegeskreuzung – wie sollte es anders sein – nach rechts, um auf dem Havelhöhenweg in Richtung Steilufer zu bleiben.

Hinweis: Spätestens ab hier solltest du festes Schuhwerk tragen, um den Havelhöhenweg entlang des Steilufers sicher nehmen zu können.

Havelhöhenweg Steilufer
Die Steigung des Havelhöhenwegs in Richtung Steilufer zieht sich über eine weite Strecke, sodass sie verhältnismäßig weniger anstrengend erscheint. (Bild: JUNOTICE/Judith Heine)

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Aussichtsplattform „Holgis Fenster“

Havelhöhenweg Holgis Fenster
Durch „Holgis Fenster“ kannst du auf die Insel Lindwerder herabblicken. (Bild: JUNOTICE/Judith Heine)

Holgis Fenster“ hast du dann erreicht, wenn du beim Blick auf die Havel eine kleine Insel erspähst. Die Insel Lindwerder wirkt dabei wie von den Ästen der umstehenden Bäume auf dem Havelhöhenweg umrahmt, daher wohl der Name der Aussichtsplattform. Diese liegt übrigens auf Höhe der Kleinen Steinlanke.

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Kleine Steinlanke

Wanderung auf dem Havelhöhenweg
Vor der schönsten Aussicht zwischen Kleiner und Großer Lanke musst du erst einmal ein paar Treppenstufen bewältigen. (Bild: JUNOTICE/Judith Heine)

Die Kleine Steinlanke ist eine Ausbuchtung der Havel. Zwischen ihr und der südlicher gelegenen Großen Steinlanke erstreckt sich ein flacher Uferstreifen mit besonders feinem Sand, der schlicht Strand an der Havel genannt wird. In den Höhen des Havelhöhenwegs bekommst du von diesem zwar kaum etwas zu sehen, allerdings wird dein Aufstieg zu den Steilhängen an dieser Stelle mit einem weiteren wunderschönen Ausblick über die Unterhavel entlohnt.

Havelhöhenweg Kleine Steinlanke
Zwischen Kleiner und Großer Steinlanke folgt ein schöner Ausblick dem nächsten. (Bild: JUNOTICE/Judith Heine)

Havelhöhenweg Kleine Steinlanke
(Bild: JUNOTICE/Judith Heine)

Havelhöhenweg Kleine Steinlanke
(Bild: JUNOTICE/Judith Heine)

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„Großes Fenster“ an der Großen Steinlanke

Wanderung auf dem Havelhöhenweg
Highlight vom Havelhöhenweg: Das „Große Fenster“ lässt dich bei gutem Wetter bis nach Berlin-Wilhelmstadt blicken. (Bild: JUNOTICE/Judith Heine)

Um die Badebucht Große Steinlanke zu erreichen, musst du die Havelchaussee etwa auf Höhe der Bushaltestelle Große Steinlanke nun ein weiteres Mal überqueren und dem an ihr entlang führenden Fußweg für eine kurze Strecke folgen. Die nächste Abbiegung nach rechts führt dich dann zielsicher zur Großen Steinlanke, an deren Ufer sich eine ausgewiesene Badestelle befindet – auch hier ist eine Wasserrettungsstation der DLRG wieder in unmittelbarer Nähe vorzufinden.

Das Highlight dieses Ortes oder sogar der ganzen Wanderung auf dem Havelhöhenweg ist jedoch das „Große Fenster“. Anders als in Google Maps verzeichnet, befindet es sich am südlichsten Punkt der Großen Steinlanke – in etwa auf Höhe der Wassersportgemeinschaft am Großen Fenster e.V.. Die Havel erreicht hier ihre breiteste Ausdehnung und du kannst gen Norden bis nach Berlin-Wilhelmstadt schauen – ein traumhafter Anblick!

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Klare Lanke

Havelhöhenweg Klare Lanke
Blick auf die Klare Lanke (Bild: JUNOTICE/Judith Heine)

Weiter geht’s, immer dem Ufer entlang – bis der Havelhöhenweg auf den Wannseebadweg trifft. Wenn du jetzt einen Abstecher in Richtung Klare Lanke und Schwanenwerder machen möchtest, musst du an dieser Stelle einmal mehr nach rechts abbiegen. Dann befindest du dich auf der Inselstraße, die dich geradewegs zu der kleinen Brücke geleitet, die dich wiederum auf die Insel Schwanenwerder führt. Siehst du auf der Brücke stehend nach rechts, blickst du direkt auf die Klare Lanke. Links von ihr befindet sich bereits „Die Breite“ vom Großen Wannsee.

Havelhöhenweg Schwanenwerder
Die kleine Brücke nach Schwanenwerder liegt zwischen Klarer Lanke und „Der Breite“ vom Großen Wannsee. (Bild: JUNOTICE/Judith Heine)

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Insel Schwanenwerder

Havelhöhenweg Schwanenwerder
Die Tuileriensäule des zerstörten Palais des Tuileries auf der Inselstraße von Schwanenwerder (Bild: JUNOTICE/Judith Heine)

Einen Rundgang um die Insel Schwanenwerder solltest du dir nicht entgehen lassen. Unübersehbar können sich hier nur äußerst betuchte Berliner – wenn nicht ausschließlich Millionäre – einen Rückzugsort schaffen. Entlang der ovalförmig verlaufenden Inselstraße, der einzigen Straße der Insel, reiht sich eine prestigeträchtige Villa an die nächste – oftmals hinter schweren Toren und blickdichten Mauern. Die Fahrzeugwahl der Hausherren spricht ebenfalls für sich. Fällt der ortskundige Briefträger einmal aus, könnte es für dessen Kollegen außerdem schwierig werden: An den Klingelschildern finden sich, wenn überhaupt, maximal Abkürzungen von den Namen der Bewohner. Privatsphäre steht hier an allererster Stelle und so ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass der Zugang zum Ufer für die Öffentlichkeit nicht möglich ist.

Schwanenwerder birgt aber auch Geschichte: So kannst du auf der Inselstraße etwa eine Tuileriensäule des zerstörten Palais des Tuileries bestaunen, die 1882 in Paris gekauft und hier öffentlich zugänglich aufgestellt wurde. Eine traurige Vergangenheit, die der Insel heute nicht mehr anzusehen ist: Während des Nationalsozialismus kam es zu Zwangsverkäufen und -versteigerungen des Eigentums jüdischer Inselbewohner zugunsten nationalsozialistischer Prominenz.

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„Die Breite“ vom Großen Wannsee

Havelhöhenweg Die Breite
Ausblick über „Die Breite“ (Bild: JUNOTICE/Judith Heine)

Nach dem Inselrundgang über Schwanenwerder geht’s zurück auf den Havelhöhenweg, der rechts vom Wannseebadweg abgehend mit hölzernen Stufen auf sich aufmerksam macht. Wenn du dich auch hier weiterhin am Uferlauf orientierst, wirst du nach nur wenigen Gehminuten auf eine freie Fläche samt Sitzbank aus Baumstämmen stoßen, von der du einen großzügigen Ausblick über „Die Breite“ vom Großen Wannsee bekommst. An ihr liegen auch die Wannseeterrassen und das Strandbad Wannsee.

Wanderung auf dem Havelhöhenweg
Hier geht es vom Wannseebadweg zurück auf den Havelhöhenweg in Richtung Aussichtsplateau über „Die Breite“. (Bild: JUNOTICE/Judith Heine)

Havelhöhenweg Die Breite
Havelhöhenweg in Richtung Strandbad Wannsee (Bild: JUNOTICE/Judith Heine)

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Wannseeterrassen & Strandbad Wannsee

Havelhöhenweg Strandbad Wannsee
Das Strandbad Wannsee gilt als eines der größten, an einem Binnengewässer gelegenen Freibäder Europas. (Bild: JUNOTICE/Judith Heine)

Einen kurzen Fußmarsch von dem Aussichtsplateau über „Die Breite“ entfernt liegen die Wannseeterrassen und das Strandbad Wannsee. Spätestens vor letzterem endet der Havelhöhenweg. Bevor du vom Strandbad jetzt aber etwa schnurstracks zum nächstgelegenen S-Bahnhof Nikolassee (15 Gehminuten) eilst, könntest du deine Wanderung noch bis zur Ronnebypromenade am Großen Wannsee fortsetzen und deine Heimreise von der Station Berlin-Wannsee (30 Gehminuten) aus antreten – es lohnt sich!

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Ronnebypromenade

Havelhöhenweg Berlin-Wannsee
Vor der Abfahrt von Berlin-Wannsee lohnt sich der Besuch der Ronnebypromenade. (Bild: JUNOTICE/Judith Heine)

Die 30 Minuten Fußweg vom Strandbad Wannsee zum S-Bahnhof Berlin-Wannsee lohnen sich allemal. In der umliegenden Gastronomie kannst du dich nicht nur erfrischen und stärken. An der idyllischen Ronnebypromenade am Ufer des Großen Wannsees schmeckt jedes Kaltgetränk oder Eis gleich doppelt so gut. Besser kannst du deine Wanderung auf dem Havelhöhenweg kaum ausklingen lassen!

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Wann auf dem Havelhöhenweg wandern?

Laufschuh „Speedcross 4 W“ von Salomon
Laufschuh „Speedcross 4 W“ von Salomon (Bild: amazon.de*)

Wir hatten uns einen sonnigen Tag im Mai für eine Wanderung auf dem Havelhöhenweg ausgesucht – eine perfekte Wahl, um den Wanderweg entlang der Havelchaussee zu entdecken! Doch schon von den ersten Sonnenstrahlen und milden Temperaturen bis in den späten Herbst hinein lohnt sich der Weg hinauf zum Steilufer der Havel.

Hinweis: Unabhängig des Wetters solltest du in jedem Fall mit festem Schuhwerk unterwegs sein, um die Treppen und das Wurzelwerk entlang des Pfades am Steilufer jederzeit sicher bewältigen zu können. Wanderschuhe*, aber auch bequeme Turnschuhe mit etwas Dämpfung und Profil sind ideal.

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Wanderung auf dem Havelhöhenweg: Anfahrt nach Pichelsberg

Wie sollte es anders sein: Im Westen der Hauptstadt gelegen, ist der Havelhöhenweg natürlich zuallererst ein beliebtes Ausflugsziel für Berliner. Daran hat ebenso die gute Verkehrsanbindung ihren Anteil. Wo auch immer du in Berlin wohnst, hast du es für eine Wanderung auf dem Havelhöhenweg nicht weit.

Anfahrt mit der S-Bahn oder Bahn

Der Bahnhof Pichelsberg wird von zwei S-Bahnen angefahren:

  • S3 Erkner <> Spandau, Fahrtdauer gesamte Strecke bis Pichelsberg ca. 70 Minuten
  • S9 Flughafen Berlin-Schönefeld <> Spandau, Fahrtdauer gesamte Strecke bis Pichelsberg ca. 70 Minuten

Hinweis: Pichelsberg liegt im Tarifbereich B. Besitzt du ein BVG-Abo für die Tarifbereiche A und B oder B und C, musst du für die Hin- und Rückfahrt demnach keinen Anschlussfahrschein lösen.

Vom Bahnhof Pichelsberg sind es etwa ein Kilometer und 10 Minuten Fußweg über die Angerburger Allee bis zur Havelchaussee, von der später der Havelhöhenweg abgeht. Alternativ kannst du den Weg über die Heerstraße nehmen, für den du nur unwesentlich länger brauchst, auf dem aber deutlich mehr Verkehr herrscht. An der Stößenseebrücke führt dich eine Treppe ebenfalls herab auf die Havelchaussee.

Anfahrt mit dem Bus

Der Bus der Linie M49 bringt dich direkt zur Haltestelle Stößenseebrücke. An der gleichnamigen Brücke führen dich Stufen hinab zur Havelchaussee – das erste Ziel der Wanderroute.

Tipp: Wenn du deine Wanderung lieber direkt am Startpunkt des Havelhöhenwegs beginnen möchtest, kannst du die Haltestelle Am Postfenn mit dem Bus der Linie 218 anfahren.

Anfahrt mit dem Auto + Parkplätze

Pichelsberg liegt direkt an der B2. Von Berlin-Mitte kann die Fahrtdauer mit dem Auto je nach Strecke und Verkehrslage zwischen 20 und 30 Minuten variieren. Die Parkplatzsituation gestaltet sich da schon etwas schwieriger. Entweder machst du dich rechtzeitig auf den Weg, um noch einen Platz in den Straßen von Pichelsberg zu bekommen oder du weichst auf den nahe dem Bahnhof gelegenen Parkplatz am Olympiastadion aus – zumindest letzterer ist kostenpflichtig.

Tipp: Alternativ kannst du dein Auto auch auf dem Parkplatz an der „Straße am Schildhorn“ parken. Dann überspringst du allerdings die ersten drei Orte auf meiner Wanderroute und befindest dich bereits mitten im Grunewald.

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Verpflegung beim Wandern auf dem Havelhöhenweg

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Trinkflasche „uberBottle“ von 720°DGREE (Bild: amazon.de*)

Da wir in den Zeiten von Corona auf Wanderschaft zum Havelhöhenweg waren, als die ersten Lockerungen für die Gastronomie noch nicht in Kraft getreten waren, hatten wir etwas Wegzehrung und vor allem genügend Wasser dabei. Aber auch fernab des Coronavirus empfehle ich dir generell, bei deiner Wanderung auf dem Havelhöhenweg nicht auf Proviant zu verzichten. Denn auf Gasthäuser oder zumindest einen Imbiss sind wir lediglich zum Anfang und Ende unseres Weges getroffen. Mit Blick auf die Google-Bewertungen könnte sich ein Abstecher in die „Alte Liebe“ oder das „Lindwerder“ lohnen, sobald ein Besuch wieder möglich ist.

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Badestellen am Havelhöhenweg

Bei unserer Wanderung auf dem Havelhöhenweg sind wir an zahlreichen Badestellen vorbeispaziert. Die Badestelle an der Lieper Bucht ist dabei mindestens genauso beliebt wie der Kuhhorn Badestrand. Aber auch die Badestelle an der Landzunge Schildhorn wird gerne für eine Abkühlung aufgesucht, ebenso wie der Strand an der Havel oder die Badestelle an der Großen Steinlanke.

Bemerkenswert: In unmittelbarer Nähe jeder oben genannten Badestelle befindet sich eine Wasserrettungsstation der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V. (DLRG).

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Eine Wanderung auf dem Havelhöhenweg vom Startpunkt Pichelsberg bietet jede Menge Abwechslung: Auf ihr kannst du einen Spaziergang am See mit einer Wald-Tour bei angenehmer Steigung und Sightseeing kombinieren, dir zwischendurch einen kleinen Badeausflug gönnen und deine neu gewonnenen Eindrücke bei einer wohlverdienten Stärkung am Ufer des Großen Wannsees sacken lassen. Was will man mehr? Eben. Also auf geht’s, viel Spaß beim Wandern in Berlin!

Lesetipp: Wie im Urwald: Der schönste Rundwanderweg durchs wildromantische Briesetal

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